Beschreibung
KURSBESCHREIBUNG
Dieser Workshop bereitet die Teilnehmenden auf die Oracle Zertifizierung Oracle Database SQL Certified Associate, Exam 1Z0-071 sowie darauf aufbauende Oracle Zertifizierungen vor. Für diese Prüfungsvorbereitung sind keine Kenntnisse über das relationale Datenmodell oder die Datenbanksprache SQL erforderlich.
Die entsprechenden Prüfungsthemen finden sie unter mylearn.oracle.com im Abschnitt Review Exam Topics. Zur Prüfungsvorbereitung werden wir uns in zwölf Terminen mit den Grundlagen des Entity-Relationship-Modells, des relationalen Datenmodells und der Datenbanksprache SQL beschäftigen. Wir ergänzen diese Prüfungsvorbereitung mit der Bearbeitung von aktuellen Oracle Übungsprüfungen.
Dieser Workshop wird in deutscher sowie englischer Sprache angeboten und ist ein Präsenzworkshop. Für eine interaktive Lernumgebung, in der sie mühelos neues Wissen erwerben und gleichzeitig Spass haben erachten wir zwei bis sechs Teilnehmer als ideal.
Last updated 08. September 2026
ORACLE AI DATABASE
Zur Vorbereitung auf diese Oracle Zertifizierung und darauf aufbauende Zertifizierungen werden wir die Oracle AI Database 26ai, Free Edition verwenden. Oracle hat AI in den Kern der Oracle AI Database 26ai integriert. Damit steht uns eine leistungsstarke relatioanle Datenbank zur Verfügung, die von Unternehmen weltweit eingesetzt wird.
Die Installation dieser Oracle Datenbank werden wir im Workshop gemeinsam durchführen. Dazu benötigen die Teilnehmenden ein eigenes Notebook mit Administratorrechten.
SQL STANDARD UND SQL DIALEKTE
SQL (Structured Query Language) ist eine Datenbanksprache für relationale Datenbanken. Die Normenorganisationen ANSI und ISO publizieren dazu regelmäßig entsprechende Standarddokumente unter den Bezeichnungen ANSI X3.135 und ISO/IEC 9075. Entwickelt werden die Standards von dafür akkreditierten Arbeitsgruppen.
Die Hersteller von relationalen Datenbanksystemen implementieren diese Standarddokumente jedoch nicht vollständig sondern entwickeln eigene SQL Dialekte. Dabei übernehmen sie nur einen Kernbereich der Standarddokumente und ergänzen diesen um herstellerspezifische Erweiterungen mit dem Ziel die Innovation und Konkurrenzfähigkeit der eigenen Produktlinie am Markt langfristig zu garantieren.
Beispiele für SQL-Dialekte mit eigenen Bezeichnungen sind PL/SQL von Oracle sowie Transact SQL von Sybase und Microsoft.
TERMINE
Montag 19. Oktober 2026, 18:00 - 22:00
Mitwoch 21. Oktober 2026, 18:00 - 22:00
Montag 26. Oktober 2026, 18:00 - 22:00
Mitwoch 28. Oktober 2026, 18:00 - 22:00
Montag 02. November 2026, 18:00 - 22:00
Mitwoch 04. November 2026, 18:00 - 22:00
Montag 09. November 2026, 18:00 - 22:00
Mitwoch 11. November 2026, 18:00 - 22:00
Montag 16. November 2026, 18:00 - 22:00
Mitwoch 18. November 2026, 18:00 - 22:00
Montag 23. November 2026, 18:00 - 22:00
Mitwoch 25. November 2026, 18:00 - 22:00
48 Unterrichtseinheiten. Eine Unterrichtseinheit UE entspricht 50 Minuten.
INHALTE
Termin 1 und 2 - Das Entity-Relationship-Modell - ERM
- Entwicklungsgeschichte
- Definition
- Die Begriffe Entity und Relationship
- Die Begriffe Attribut, Schlüsselattribut und Nichtschlüsselattribut
- Relationships zwischen den Entities: 1 zu 1, 1 zu N, N zu M - binär
- Relationships zwischen den Entities: 1 zu 1, 1 zu N, N zu M - rekursiv
- Erstellung eines ERM aufgrund einer konkreten Aufgabenstellung
- Illustrierende Beispiele
Termin 3 und 4 - Das relationale Datenmodell - RDBM
- Entwicklungsgeschichte
- Definition
- Struktur eines Datenbanksystems DBS – Datenbankmanagementsystem DBMS und Datenbanken DB
- Die wesentlichen Aufgaben eines DBMS
- Entwicklungsprozess einer relationalen Datenbank – Logischer Entwurf und physikalischer Entwurf
- Das Architekturmodell für Datenbanken nach ANSI-SPARC:
- Die externe Ebene, die konzeptionelle Ebene und die interne Ebene einer DB
- Logische Datenunabhängigkeit und physische Datenunabhängigkeit
- Die Begriffe Relationenschema und Relation
- Die Begriffe Primärschlüssel und Fremdschlüssel
- Zusammenhang zwischen einem ERM und dem entsprechenden relationalen Datenmodell
- Illustrierende Beispiele
Termin 5 und 6 - Das relationale Datenmodell - RDBM
- Erstellung eines relationalen Datenmodells aufgrund eines entsprechenden ERM
- Erstellung von rekursiven relationalen Datenmodellen
- Rekursive Datenmodelle zur Abbildung von hierarchischen Strukturen
- Rekursive Datenmodelle zur Abbildung von Netzwerkstrukturen
- Normalisierung eines relationalen Datenmodells zur Vermeidung von Redundanzen und Anomalien
- Die 1. Normalform
- Die 2. Normalform
- Die 3. Normalform
- Tradeoff – abwägen bei gegenläufigen Zielen - zwischen Normalisierung und Performance eines DBS
- Illustrierende Beispiele
Termin 7 und 8 - Ausgewählte Elemente der Datenbanksprache SQLEntwicklungsgeschichte
- Die Standardisierung von SQL duch ANSI und ISO
- Lernzugang - Der SQL-Standard und davon abgeleitete herstellerspezifische SQL-Dialekte
- Datentypen - Eigenschaften und typische Anwendungsbereiche
- Relationen und das CREATE-TABLE Statement
- SELECT Statement - Grundlegende Struktur und Ausführungsreihenfolge
- Verbund-Operationen oder Joins auf Relationen - Inner join und self join
- SELECT Statement mit GROUP BY Klausel und HAVING Klausel
- Illustrierende Beispiele
Termin 9 und 10 - Ausgewählte Elemente der Datenbanksprache SQ
- Temporäre Relationen - Definition, Eigenschaften und Anwendungsbereiche
- SUB-SELECT zur strukturierten Programmentwicklung - korrelierend und nicht korrelierend
- SUB-SELECT zusammen mit ALL, ANY, IN, EXISTS
- SUB-SELECT zur Formulierung von temporären Relationen
- Fallunterscheidung im SELECT Statement mit CASE
- Aggregatfunktionen SUM, COUNT, MIN, MAX, AVG sowie die Schlüsselwörter ALIAS, ALL, DISTINCT
- Boolesche Operationen NOT, OR, AND, XOR zusammen mit dem Schlüsselwort BETWEEN
- Mengenoperationen UNION, INTERSECT und EXCEPT sowie die Differenz und die symmetrische Differenz von Mengen
- Verbund-Operationen oder Joins auf Relationen - Left outer join, right outer join und full outer join
- Virtuelle Relationen und das CREATE VIEW Statement
- Abfragen auf rekursiven Datenmodellen
- Illustrierende Beispiele
Termine 11 und 12 - Wiederholung und Prüfungsvorbereitung
Wir werden die Inhalte der vorhergehenden Termine wiederholen. Anschließend werden wir uns mit der Bearbeitung von aktuellen Oracle Übungsprüfungen beschäftigen.
BIBLIOGRAPHIE
OCA Oracle Database SQL Exam Guide (Exam 1Z0-071), Steve O'Hearn, 2017, McGraw Hill, revised edition
An Introduction to Database Systems, C.J.Date, A.Kannan, S.Swamynathan, 2006, Pearson India, eighth edition
A Guide to the SQL Standard, Date, Darween, 1997, Addison-Wesley, fourth edition
Voraussetzungen
Es bestehen keine inhaltlichen Voraussetzungen.
Lernziel
Dieser Workshop bereitet die Teilnehmenden auf die Oracle Zertifizierung Oracle Database SQL Certified Associate, Exam 1Z0-071 sowie darauf aufbauende Oracle Zertifizierungen vor.
Lehrmethode
Präsenzworkshop. Interaktives und reflexives Lernen. illustrative Beispiele, Hausübungen und Oracle Übungsprüfungen. Präsentationen der Teilnehmer.
Unterrichtssprache
Workshop und Unterlagen werden in Deutsch und Englisch angeboten.
Abschlüsse
Das entsprechende Abschlusszertifikat wird in Deutsch oder Englisch ausgestellt. Es inkludiert eine detaillierte Beschreibung der tatsächlichen Workshopinhalte und eine Anwesenheitsbestätigung zu den tatsächlich besuchten Workshopterminen.
ReferentIn
DI Josef STEPISNIK E josef.stepisnik@digital-innovation.at M 0664 850 43 77
TeilnehmerInnen
min.4, max.6
Preis
€ 620,00
Inklusive 20 % USt. Präsenzworkshop, Unterlagen
Ermäßigungen
Das AMS sowie die AK und der waff bieten unter www.weiterbildungsdatenbank.at/foerderprogramme Informationen zur Finanzierung ihrer Kurskosten. Diese können auch in ihrer Erklährung zur Arbeitnehmerveranlagung unter Kennzahl 722 geltend gemacht werden.
Ansprechperson
DI Josef STEPISNIK
Funktion
Fragen zu den Inhalten, Themenvorschläge, Terminvorschläge und Anmeldung
Veranstalter
Digital Innovations Solution GmbH
Marischkapromenade 3 / TOP 10
1210 Wien
Zusatzangebote